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22. Mai 2026

Offener Himmel über Pattaya

THAILAND
Kein Ort ist zu schwierig für Jesus. Selbst in dunklen Gassen findet sein Licht suchende Herzen.

Pattaya ist kein einfaches Pflaster. Die thailändische Stadt ist bekannt für Nachtleben, Rotlichtszene und Sex-Tourismus. Bar- und Partyzonen prägen das Stadtbild, die Kriminalität floriert. Neben den Prostituierten gibt es sogenannte »Ladyboys« – Männer, die sich äußerlich zur Frau verändern und ihren Körper ebenfalls für Geld verkaufen. Während eines Einsatzes traf unser Team auf einen 18-jährigen Ladyboy. Er war kaum bekleidet und hatte keinen Ort zum Schlafen. Wir erzählten ihm von Jesus und beteten für ihn, da er mit großer Angst und einer tiefen Identitätskrise zu kämpfen hatte. Der Junge begann zu weinen und gab sein Leben Jesus. Eine lokale Gemeinde, die uns begleitete, nahm ihn sofort bei sich auf und gab ihm neue Kleidung. Als wir ihn zwei Tage später wiedersahen, war er wie verwandelt. Der junge Mann hatte nun ein strahlendes Lächeln im Gesicht!

»Wie konntet ihr das wissen?«

Über mehrere Wochen führte das von AVC geleitete Team in einer evangelistischen Initiative dutzende Einsätze in Slums, Rotlichtvierteln, auf Marktplätzen und Stränden durch. Im Milieu hatten wir viele offene Türen in alle möglichen Straßen, Clubs und Bars. Fast 7000 Menschen hörten dadurch das Evangelium – und viele nahmen Jesus als ihren Retter an! Über 50 Personen wurden von verschiedenen Krankheiten geheilt. Eine obdachlose Frau ließ sich am Strand taufen, nachdem Jesus sie geheilt hatte. Zuvor konnte sie nur gekrümmt stehen und gehen. Die Kraft Jesu richtete sie auf.

Über 2000 »Liebesbriefe« vom himmlischen Vater verteilten wir an Frauen und Männer im Rotlichtmilieu. Es gab viele bewegende Momente, in denen Jesus besonders den Frauen begegnete. Für viele hatten Leute in unserem Team Worte der Erkenntnis. Wenn wir diese teilten, war die Reaktion der Empfänger oft ein erstauntes »Wie konntet ihr das wissen?!«

Frei von okkulten Lasten

Auf einem Marktplatz trafen wir zwei Mädchen, die infolge eines Unfalls Verletzungen an Augen und Beinen hatten. Unser Team legte ihnen die Hände auf. Obwohl sie zuerst Schmerzen und Schwellungen hatten, konnten sie auf einmal ihre Beine schmerzfrei bewegen. Auch die Sehkraft kam zurück! Die beiden Mädchen erlebten Gottes Kraft und gaben ihr Leben Jesus.

Bei einem unserer morgendlichen Strandeinsätze in Pattaya traf einer unserer Missionare auf einen thailändischen Mann, der mit vielen Ketten und Armbändern behangen war. Schnell wurde deutlich, dass er tief in Zauberei und okkulte Praktiken verstrickt war. Der junge Mann aus unserem Team erzählte ihm von Jesus. Daraufhin entschied sich der Mann, sich von aller Zauberei loszusagen. Er nahm seine Ketten ab und lud Jesus in sein Leben ein. In diesem Moment spürte er, wie eine schwere Last von ihm abfiel und eine neue Leichtigkeit in sein Herz kam.

In der Polizeistation

Während unserer Einsätze in Pattaya durften wir jede Woche eine Polizeistation mitten in der Stadt besuchen. Täglich wurden dort neue Menschen inhaftiert – aus Thailand, Myanmar, Kambodscha, China, aber auch aus England und Kanada. Wir brachten den Inhaftierten Sandwiches und Wasser. Nachdem wir alles verteilt hatten, nahmen wir uns Zeit, mit ihnen zu sprechen und ihnen von Jesus zu erzählen.

Ein Mann aus England war besonders berührt und entschied sich, Jesus in sein Leben einzuladen. Beim nächsten Besuch konnten wir ihm sogar eine englische Bibel mitbringen. Es fühlte sich an, als öffnete sich der Himmel über diesen Gefängniszellen.

Von Tarot-Karten zu Jesus

Unsere Einsätze fanden ihren Abschluss in einem großen evangelistischen Open-Air-Event mitten in der Stadt. Einen Tag zuvor ging unser Team noch einmal durch die Umgebung, um Menschen persönlich zur Veranstaltung einzuladen. Dabei sahen wir eine Frau am Strand sitzen, die Tarotkarten legte. Genau in diesem Moment kam die Polizei und bat sie, damit aufzuhören, da das Kartenlegen verboten war.

Für uns öffnete sich dadurch eine Tür, mit der Frau ins Gespräch zu kommen. Wir erzählten ihr von Jesus, und sie erlebte die Liebe Gottes auf eine ganz persönliche Weise. Tief berührt entschied sie sich, ihr Leben Jesus anzuvertrauen. Sie wurde von einer Freude erfüllt, die sie zuvor noch nie erlebt hatte. Diese Frau war auf der Suche und sie fand Jesus – den, der ihre Seele liebt.

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