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Gebet KW38

Pakistan: Jahrhundert-Monsun trifft Pakistan

Jahrhundert-Monsun trifft Pakistan 
Die mit 15 Millionen Menschen bevölkerungsreichste Stadt Karatschi in Pakistan und die Provinz Sindh wurden in den vergangenen Wochen von den heftigsten Regenfällen seit fast einem Jahrhundert heimgesucht. Nach mehreren Tagen Regen mussten die Behörden Boote einsetzen, um die in den überfluteten Straßen eingeschlossenen Menschen zu evakuieren. In den tiefergelegenen Slums sind hunderttausende Menschen durch das Wasser von der Außenwelt abgeschnitten. Die Zahl der bekannten Todesopfer liegt bei 230 Personen, wobei von einer höheren Zahl ausgegangen werden muss. Nach Angaben der Regierung sind über 214’000 Häuser teilweise oder vollständig beschädigt und rund 1 Million Hektar Ernte zerstört. Über 23’000 Menschen wurden vertrieben und in rund 200 Hilfslagern untergebracht.

Die Monsunregenfälle peitschen Pakistan zu einer Zeit, in der die Behörden immer noch versuchen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Regierung versucht, wichtigste lebensrettende Schutzmaßnahmen zu treffen. Das Gesundheitssystem ist stark gefordert, den existenziellen Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Die Furcht vor weiteren Verwüstungen nimmt zu, da der Monsunregen im Normalfall bis in den September hinein andauert.

Die «Goodwill Foundation», unsere Partnerorganisation in Pakistan, ist in der Stadt Karatschi und in weiteren betroffenen Gebieten im Einsatz, um den geflüchteten und teils existenziell bedrohten Menschen dringend benötigte Hilfe zu bringen: Nahrungsmittel, Hygiene-Kits, medizinische Hilfe, Notunterkünfte für Familien…

Wir beten, ...
> dass die dringend benötigte Hilfe die Bedürftigen rechtzeitig erreicht,
> für Schutz, Gesundheit und Kraft für die vielen Teams, die im Rettungs- und Hilfseinsatz stehen,
> dass in allem Elend und Not, viele Menschen Gottes Liebe erfahren,
> dass der Regen aufhört und es keine weiteren Verwüstungen gibt.

Nachfolge-Meldung aus dem Südsudan: 
Im letzten Gebetsmail erwähnten wir die Inhaftierung einer unserer Evangelisten und der Vermieterin des Hauses, in dem Gottesdienste stattfanden. Die Vermieterin wurde inzwischen freigelassen. Aber erst nachdem sie versprach, nie wieder an unsere Gemeinde zu vermieten oder irgendjemanden von ihr den Zutritt zu gestatten. Die hinter dieser Sache stehende christliche Denomination hat die Polizei gedrängt, die Einhaltung dieser erzwungenen Zusage zu überwachen.

Die Christen unserer Gemeinde treffen sich nun in einem Schulungszentrum. Es besteht aber die Gefahr, dass die erwähnte Kirche den Grundbesitzer dazu bringen wird, uns auch von dort zu verjagen. Unser Mitarbeiter schreibt: »Wir beten, dass Gott uns die Mittel gibt, um Land für die Kirche und auch für ein Ausbildungszentrum zu kaufen.« Über den Verbleib des Evangelisten liegen uns leider noch keine aktuellen Informationen vor.