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Gesundheit – in Sambia besonders wichtig

»Gesundheit und froher Mut ist des Menschen höchstes Gut«, sagt ein deutsches Sprichwort. Doch wie sieht es aus, wenn man zu krank zum Arbeiten ist? Viele HIV-Infizierte in Sambia können kaum selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen, doch Medikamente sind fast unbezahlbar. Aus diesem Teufelskreis wollen wir die Menschen herausholen und bieten insgesamt 20 000 Patienten medizinische Versorgung und Medikamente an.

HIV-AIDS-Polikliniken
An fünf Stellen in ganz Sambia, nämlich an zwei Plätzen in Lusaka, in Siavonga, Kabwe und Livingston werden AIDS-Kranke und HIV-Infizierte in großen, eigens dafür errichteten Ambulanzen behandelt. Nicht transportfähige Erkrankte werden durch Hausbesuche versorgt. In einem Compound in Lusaka trifft sich zudem regelmäßig eine Selbsthilfegruppe. Die Behandlungsstätten sind gezielt auf die Bedürfnisse der Patienten eingerichtet. Das Konzept hat sich so gut bewährt, dass es mittlerweile vielfach kopiert wird. Durch regelmäßige Medikamentenvergabe und Untersuchungen verbessert sich der Zustand der meisten Patienten derart positiv, dass sie wieder in der Lage sind, arbeiten zu gehen und ihre Familien zu versorgen. Der frühe Tod ist nicht mehr zwangsläufig vorprogrammiert.

Mobile Ambulanzen
Durch unsere mobilen Ambulanzen ermöglichen wir auch Patienten, die auf dem Land leben, den Zugang zu medizinscher Versorgung. Von insgesamt fünf Stationen aus starten Teams regelmäßig in ihre Umgebung und steuern dabei bis zu 15 Standorte an. Da die Patienten die Routen und Pläne kennen, werden die Ambulanzmitarbeiter in der Regel schon von Patientengruppen erwartet. Neben der Behandlung akuter Krankheiten ist Prävention ein Schwerpunkt der Ambulanzarbeit. Patienten sind überwiegend Frauen und Kinder. Es gibt regelmäßig Schwangeren- und Babyvorsorge, Ernährungsberatung für Mütter und Impfprogramme für Kinder.