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Nothilfe nach dem Erdbeben

Ein halbes Jahr nach der Erdbebenkatastrophe ist in Nepal kaum etwas getan. Dort, wo Hilfe sichtbar ist, waren ausländische Organisationen am Werk. Die Regierung hockt auf den internationalen Hilfsgeldern und verspricht vage Pläne zum Wiederaufbau.

AVC engagiert sich seit 25 Jahren in Nepal, in enger Partnerschaft mit dem lokalen Leiterehepaar. Dank dem zuverlässigen Netzwerk konnte und kann die Hilfe von AVC in Kooperation mit dem Hoffnungsnetz effizient die Notleidenden erreichen, ohne im Korruptionssumpf der nepalesischen Regierung zu versickern.


Kurz nach dem Erdbeben sind bereits Wellbleche zur Errichtung von Notunterkünften verteilt worden. Denn kurze Zeit später setzte die Regenzeit ein, und Menschen, Tiere wie auch die soeben eingebrachte Ernte mussten ins Trockene gebracht werden. Angesichts der wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung werden diese Unterkünfte wohl langfristig dienen müssen.

Wasserfilter
Die ohnehin schon prekäre Trinkwasserversorgung  ist durch das Erdbeben verschärft worden. Deshalb ist die Produktion von einfachen, aber wirksamen Wasserfiltern in Gang gesetzt worden, die pro Tag 80 Liter Trinkwasser hergeben.

Traumabewältigung
Mitarbeiter der Kirchenbewegung sind in Traumabewältigung ausgebildet worden, um über die physische Nothilfe hinaus Menschen in ihren seelischen Problemen helfen zu können.