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iran2 slAufbruch hinter islamischen Fassaden

Im »islamischen Gottesstaat« Iran herrscht christliche Aufbruchsstimmung. Monatlich konvertieren Tausende Muslime zum christlichen Glauben. Hinter Tschadors und islamischen Fassaden verbirgt sich eine andere, kaum bekannte Realität.

Die Revolution von 1979 führte zum Sturz des Schahs, zur Gründung der islamischen Republik und zu einem Status weit jenseits von Freiheit. Dem Umsturz folgten zunehmender religiöser Druck, rigorose Gesetze wie zum Beispiel der Verschleierungszwang für Frauen, ein Verbot von westlicher Musik und Alkohol, die Einführung der Scharia und systematischer, religiös motivierter Staatsterror.


Christen ermordet
Die islamische Revolution richtete sich auch gegen die Christen im Land. Zahlreiche wurden verhaftet und mindestens acht Gemeindeleiter der offiziell anerkannten christlichen Kirche umgebracht. Kirchen und christliche Gemeinden wurden weitgehend von ausländischer Hilfe abgeschottet.


Erdbeben als Türöffner
Das Erdbeben vom 26. Dezember 2003 in der Region um die Stadt Bam mit rund 26 000 Todesopfern, öffnete AVC und anderen westlichen Hilfsorganisationen die Tür, um ins Land einzureisen und den Opfern zu helfen. Seitdem ist AVC im Iran aktiv. Wir unterstützen flächendeckende Satellitenfernsehsender unserer Partnerorganisationen und den Druck von Bibeln. AVC setzt sich stark für verfolgte Christen ein und führt Kampagnen zur Freilassung von Gefangenen durch.

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