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News PeruPeru: Mehrfachherausforderung

Ein Kind mit Behinderung zu haben, ist nirgends einfach; aber in einem Armutsviertel in Peru wird es zu einer absoluten Herausforderung.

Das Leben an einem der staubigen Hänge von Lima ist hart. Hat jemand dann noch ein mehrfach behindertes Kind, kann schon sehr leicht der Mut verloren gehen. Staatliche Hilfe gibt es keine.

Higinia ist alleinstehende Mutter von zwei Kindern. Sie hatte sich schon ihrer autistischen Schwester angenommen, weil ihre Eltern im Landesinneren mit mehreren Kindern in äußerst ärmlichen Verhältnissen leben. Dann bekam ihre Mutter noch John, ein Kind mit Down-Syndrom. Irgendwann hat Higinia auch ihn aufgenommen. Sie leben oben an einem der Hügel und ihr Haus ist nur über eine 80 m lange Treppe zu erreichen. Solchen Familien zu helfen, ist Ziel unseres Projekts »Regalando Sonrisas« (Lächeln verschenken).

Als angehende Sonderpädagogin musste Elisabeth ein 3-wöchiges Praktikum absolvieren. Sie wählte nicht den einfachen Weg, sondern kam nach Peru, um ganze zwei Monate in unserer Arbeit mit Behinderten zu helfen. Ihr Fachwissen und ihr Engagement wurden nicht nur zum Segen für »unsere Kinder«, sondern auch für unsere Sozialarbeiterin Nancy und ihr Team.