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Demo BochumDeutschland: Demo gegen Christenverfolgung

Christenverfolgung spielt sich längst nichts mehr nur in weiter Ferne ab. Auch in Europa werden Christen verfolgt, wenngleich nicht so offen und brutal wie z. B. durch den IS in Syrien oder die Boko Haram in Nigeria. Am 26. März 2016 machte AVC – Aktion für verfolgte Christen und Notleidende durch eine Demonstration in Bochum auf das Thema Christenverfolgung aufmerksam. Mit der Veranstaltung setzten die ca. 700 Teilnehmer ein starkes Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen weltweit.

Weltweit nimmt die Christenverfolgung zu und ist in Europa, in Deutschland angekommen. So kommt es zum Beispiel in deutschen Flüchtlingsunterkünften immer wieder zur Schikane und Misshandlung christlicher Flüchtlinge. Mit einem Marsch durch die Innenstadt Bochums wurde am 26. März 2016 die Solidarität mit den leidenden Christen weltweit zum Ausdruck gebracht. Berichte von Opfern der Verfolgung und gemeinsames Gebet waren Teil der Veranstaltung, an der etwa 700 Menschen teilnahmen und so ein Zeichen der Solidarität setzten.

Nicht nur im Nahen Osten ist die Situation für Christen unhaltbar geworden. In vielen – zu vielen – Ländern der Welt leiden Christen unter Verfolgung. Selbst im sog. Christlichen Abendland erleben sie aufgrund ihres Glaubens Anfeindungen. Darauf wiesen Pawel Sturz und Johannes Dappen (beide AVC) während des Marsches durch die Innenstadt Bochums wiederholt hin. AVC-Ehrenpräsident Waldemar Sardaczuk forderte dazu heraus, über das eigene Glaubensleben nachzudenken und mutiger zum Christsein zu stehen. Die Teilnehmer setzten dies in offenen Gebeten und spontan angestimmten Liedern um. Höhepunkt des Marsches waren gemeinsame Gebete auf den Knien für die verfolgten Christen weltweit.

Nach dem Ende des Marsches sammelten sich die Teilnehmer der Demonstration wieder auf dem Husemannplatz, wo sie unter anderem einen Bericht eines ukrainischen Pastors hörten. Dieser hatte am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, der Willkür von Bewaffneten ausgesetzt zu sein, nur weil er Christ ist. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt der Kundgebung war die Verfolgung von Christen in deutschen Flüchtlingsheimen. Religiös motivierte Übergriffe auf Christen in Flüchtlingsheimen werden entweder nicht als solche wahrgenommen, bagatellisiert oder in ihrer Tragweite völlig verkannt. Dagegen wendete sich die Demonstration und forderte von der Politik mehr Schutz für Christen und andere Minderheiten.