aktuell news head de

Madagaskar news 19. JuliMadagaskar: Bibelverbrennung

Wer kann widerstehen, wenn ihm für seine Bibel ein Vermögen geboten wird? 

Die La Gazette berichtet, dass Madagaskar nicht nur unter einer Armutsplage mit all ihren Auswirkungen, sondern auch unter einer soziologischen Veränderung leide, die große Sorgen bereite. Seit einigen Jahren sei eine stille Zunahme der Islamisierung der Insel zu beobachten. 2010 belief sich die Anzahl der moslemischen Madagassen auf 1% der 25 Mio. Einwohner; 2017 ist der Prozentsatz bereits auf 15% gestiegen.

In Madagaskar zählt man etwa um die 1000 Moscheen, und die Anzahl der Koranschulen steigt ständig; das Studium wird den Studenten völlig kostenlos angeboten, inklusive Unterbringung und Verpflegung. Für Madagassen, die meistens arm sind, stellt dies ein Geschenk des Himmels dar. Unter diesen Bedingungen akzeptieren die Leute alles, was man ihnen einprägen möchte. Somit stellen Stadtviertel, deren Bewohner am meisten benachteiligt sind, im Zuge der Radikalisierung eine leichte Beute dar.

Ausländische Imame haben in Madagaskar eine Aktion gestartet, in der Bibeln aufgekauft werden, nur um sie anschließend zu vernichten. Eine Bibel wurde ihrem Besitzer für 100 Euro abgekauft – hier ein Vermögen. Für evangelische Gesangbücher werden 25 Euro gezahlt. Ganze Gruppen von Moslems, unter ihnen zahlreiche Ausländer, haben auf diese Art ganze Regionen durchquert: Alle dabei eingesammelten Bibeln und Gesangbücher wurden anschließend verbrannt.

Unser Herz schlägt für die frohe Botschaft; deshalb gehen wir unserem Auftrag unermüdlich weiter nach.