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Iran Frauen in UntergrundkirchenIran: Frauen in Untergrundkirchen

Frauen spielen eine zentrale Rolle in iranischen Untergrundkirchen, trotz des Risikos, von der Familie verstossen oder ins Gefängnis geworfen zu werden. So wie viele andere ist auch Mayram Naghash Zargaran in Gefangenschaft.

Frauen sind in der Evangelisation, in der Sonntagsschule und auch immer mehr in der Leitung von Hauskirchen engagiert. Der Bericht „Frauen erneuern die Zukunft der Kirche“ von Open Doors besagt, dass proportional mehr Frauen im Iran im Dienst der Kirche tätig sind als in vielen westlichen Ländern. Trotz ihrer minderwertigen Stellung, die sie im iranischen Gesetz einnehmen.

Azada ist Leiterin einer Kirche und hat täglich mit konvertierten iranischen Frauen zu tun. Sie sagt: „Durch Jesus erlangen iranische Frauen Zuversicht, die sie in ihrer Kultur nicht finden. Sie fühlen sich geliebt, gewollt und können ohne Schamgefühle zu Gott kommen.“ Weiter sagt sie, dass viele Frauen das Risiko einer Gefangennahme oder Folter auf sich nehmen und das Evangelium verbreiten. Durch diesen mutigen Einsatz erfahren jeden Tag neue Menschen, Männer und Frauen, dass sie geliebte Kinder von Gott sind.

Die Bibel allein reicht den frisch Bekehrten nicht. Sie möchten als Christ wachsen und brauchen dazu die Gemeinschaft und das Gebet mit anderen Christen. Genau diese Gemeinschaft der Christen möchte die muslimische Regierung stoppen. Im Zusammenhang mit ihrer Arbeit in einem Waisenhaus wurde vor über drei Jahren auch Mayram Naghash Zargaran festgenommen. Sie leidet unter langjährigen Gesundheitsproblemen. Im Gefängnis wurde ihr mehrmals die notwendige Behandlung untersagt oder frühzeitig abgebrochen. Dem AVC-Report 6/16 haben wir eine Karte zur Forderung der Freilassung von Mayram Naghash beigelegt. Bitte schickt diese ins Evin-Gefängnis nach Teheran und betet weiterhin für ihre Gesundheit und Freilassung.

Quelle: worldwatchmonitor.org