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Irak absichtlich gegen christenIrak: Absichtlich gegen Christen

Im Norden des Irak sind ganze Städte zwar befreit, jedoch infolge der Bedrohung durch den IS praktisch noch unbewohnbar; besonders gefährdet sind die Christen. Die Flüchtlinge sind nach wie vor auf Hilfe angewiesen.

Große Teile des Irak sind praktisch »befreit« von den Christen, die im Mittleren Osten für anhaltende Stabilität gesorgt haben. Diese möchten jetzt in ihre vom IS befreiten Heimatstädte im Norden von Irak zurückkehren. Um dies zu ermöglichen, braucht es viel Unterstützung seitens der Regierung. Die zerbombten Städte müssen wieder bewohnbar gemacht werden. Die Direktorin der Stiftung für Versöhnung und Befreiung im Mittleren Osten weist darauf hin, dass besonders Gebäude von Christen absichtlich für »längere Zeit« unbewohnbar gemacht wurden. Auch Kirchen sind abgebrannt und zerstört.

Bis die Städte wieder bewohnbar und sicher sind, wird es lange dauern. Währenddessen leiden die Flüchtlinge in den Zelten oder rasch erstellten Zementsteinhäuschen unter der Kälte. Die Not ist überwältigend und noch im Zunehmen begriffen. Unser AVC- Sattelschlepper mit Kleidern und Decken ist inzwischen in Dohuk angekommen. Unsere Mitarbeiter verteilen diese in den Dörfern rund um Mosul. Die Temperaturen sind eisig und fallen teils unter –10 °C. So werden die Kleider aus dem Westen mit leeren Händen und offenen Armen empfangen.

Quelle: worldwatchmonitor.org